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Thema: Material-Sammlung, Aus was baue ich...?< Älteres Thema | Neueres Thema >
Beitrag Nummer: 1
Dr. Dünnpfiff Search for posts by this member.
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Hi,
ich dachte mir, dass so ne Sammlung echt hilfreich sein könnte, vor allem für weniger erfahrene Modder oder solche, die sich nicht so richtig an andere Materialien herangewagt haben, als das Standard-Moddersortiment bietet.
Aber ich denke man lernt nie aus und auch wenn man schon ein oder zwei Casecons gebastelt hat, kann man so ne Nachschlagemöglichkeit gut gebrauchen.
Ich stelle mir das so vor, dass jeder zu einem Material folgendes angibt:
- Name, evtl. mit Link auf ein Bild
- Eigenschaften (je nach Material allgemein oder speziell aufs Modden bezogen)
- Einsatzmöglichkeiten beim Modding
- evtl. Tipps zur Verarbeitung
- evtl. dazu benötigte Ausrüstung/Werkzeug
- evtl. Links zu Tutorials über Verarbeitung/Mods, in denen das Material verwendet wird
- Und je nach Material noch weitere Informationen, die ihr wichtig findet.
Ich würd es dann so machen, dass ich die Sachen alle in diesem Post sammle, dann kann man auch einfach eine Ergänzung zu einem Material machen.

edit:
Kleine Bitte: Strukturiert das Ganze ein wenig; am besten nach dem selben Schema wie ich es beim Plexiglas gemacht hab, ihr könnt das auch anders aufbauen, das ist egal, aber wär klasse, wenn ich nicht alles erstmal komplett umformulieren muss, um es einigermaßen an die Form anzupassen.
Und wenn ihr mir schon die Arbeit ersparen wollt, achtet gleich noch etwas auf die Rechtschreibung, dann muss ich das nicht auch noch machen
/edit

Also mal ein Beispiel:

Plexiglas (Bastlerglas, Acrylglas, PMMA
- Eigenschaften:
Thermoplast, der Rest wie "durchsichtig" ist mir hier zu albern^^
- Einsatzmöglichkeiten:
Das gute alte Window, komplette Seitenwand, Frontveredelung, Ausgleichsbehälter, Lichtleiter z.B. für Unterbodenbeleuchtung, Abdeckung für Wasserkühler
- Verarbeitung:
Für gerade Schnitte zwischen zwei Bretter spannen, Bruchkante mit Cutter einritzen und einfach brechen (bis 5mm Materialstärke problemlos möglich);
kann auch mit Stichsäge bearbeitet werden (kein Pendelhub, feines (Metall-) Sägeblatt, niedrigste Geschwindigkeit);
zum Biegen einspannen und vorsichtig mit Heißluftpistole erhitzen;
alternative Möglichkeit zum Biegen: In heißem Öl ist die Gefahr, dass das Plexi bricht oder Blasen bekommt geringer;
Gravieren mit normalen Gravierstiften (keine mit Diamant), dazu den Dremel wie einen Stift halten und bei leichtem Druck kurze, Striche mit etwas Schwung eingravieren, niemals zu stark drücken sonst bohrt man ein Loch;
Sandstrahlen statt Gravieren möglich (mit dem Druck nicht übertreiben...);
Besonders beim Bohren&Gravieren, aber auch mit der Stichsäge daran denken, dass es schmelzen und das Werkzeug umhüllen kann (Gravierstifte kann man an Holzkanten "saubergravieren", die meißten anderen Werkzeuge sind ruiniert)
Bei der verarbeitung sollte Folgendes beachtet werden:
• Das Material nicht auf den Kanten aufsetzen
• Die Schutzfolie erst nach der Bearbeitung entfernen
• Schrauben nicht zu fest anziehen (Bei zu hohem Duck kann das Plexi springen und alles war umsonst.)
• Unterlegscheiben aus Kunststoff sind empfehenswert
- Tutorials:
Weitere Verarbeitungshinweise: http://www.glasbauten.de/verglasungshinweise.pdf
Window mit Gummieinfassung, Window sandstrahlen, Plexi gebürstet, dreischichtige Gravur, Window mit Kantenschutz
- Sonstiges:
Plexiglas ist besonders kratzfestes und UV-beständiges Acrylglas von Röhm, oft reicht aber auch das günstigere no-name Acrylglas oder Bastlerglas, wie es in vielen Baumärkten verkauft wird;
Erhältlich als Platte in nahezu jeder beliebigen Stärke, Röhre, Stab oder Würfel;
Platten sind auch erhältlich mit Struktur (z.B. Wabenstruktur) oder Spiegelbeschichtung, außerdem gibts noch die guten alten milchweißen Platten.


GFK - Glasfaserverstärkter Kunststoff - von Arkon
- Eigenschaften:
Aus 2 Komponenten bestehend
- Einsatzmöglichkeiten:
Zum Erstellen von Abdrücken, Reparatur schwierigster Formen
- Verarbeitung:
Bei der Verarbeitung wird zuerst eine Matte aus Glasfasern verlegt. Diese gibt es in verschiedenen größen und Struckturen. Auch die Dicke der einzelnen Fasern ist weit gefächert. Wenn die Matte in die benötigte Form und Position gebracht wurde mischt man einem Epoxydharz den Härter unter und verteilt diesen großzügig auf der Matte. Diese sollte komplett durchtränkt sein um größt mögliche Stabilität zu erzielen. Nach ein paar Stunden ist der Harz ausgehärtet und mit der Glasfasermatte verbunden.
Nach dem Aushärten lässt sich das Konstruckt nicht mehr in der Form verändern allerdings noch sägen, schleifen, bohren und jegliche andere Art von spanender Bearbeitung unterziehen. Auch lackieren kann man die bearbeitete Stelle problemlos.
Folgendes solltet ihr bei der Verarbeitung beachten:
- Arbeitet mit Handschuhen und alten Klamotten: Der Harz lässt sich schwer von den Händen und noch schwerer aus der Kleidung entfernen.
- Schutbrille: Ihr solltet auch eine Schutzbrille tragen da Spritzer und Dämpfe beim aushärten die Augen reizen könnten.
- Arbeitet mit Unterlage: Ihr solltet auch auf Arbeitunterlagen arbeiten. Wenn ihr den Esstisch eurer Eltern versaut bin ich nicht schuld :D
- Arbeitet in gut belüfteten Räumen: Die Dämpfe, welche beim Aushärten entstehen, sind schädliche für eure Atemwege. Ihr solltet während des Aushärtens das Fenster offen halten oder gleich draussen arbeiten. Es stinkt und verursacht derbe Kopfschmerzen.
-Tutorials:
Es sind keine Tutorials bekannt
-Sonstiges:
Die Dosierung Härter/Harz könnt ihr meist auf der Dose des Harzes ablesen. Je mehr Härter ihr verwendet um so schneller wird der Harz hart. Bei zuwenig Härter dauert es unter Umtständen mehrere Tage bis der Harz ausgehärtet ist (gilt nur für UP-Laminierharze, nicht für EP-Laminierharze). Wichtig ist auch, dass man nicht zuviel auf einmal anmischt, sonst schmilzt einem glatt der Mischbecherboden weg. Auch gut zu wissen: Auf PU und PP haftet das (EP?)Laminierharz nicht, also Mischwanne und Mischbecher aus diesem Material zum wiederbenutzen verwenden.
Ihr solltet GFK nicht mit CFK (Kohlefaser Kunststoff) verwechseln. CFK ist noch stabiler und leichter als GFK lässt isch für Normalsterbliche aber nicht verarbeiten da er bei ca 600°C gebacken werden muss. (Amn. v. Unding: "CFK kann man auch ohne verbacken herstellen. Es ist dann nicht so stabil, aber sicher immer noch stabiler als GFK. Ansonsten wird es genauso verarbeitet wie GFK.")
Weitere Hinweise zur Verarbeitung im R&G-Handbuch.


Aluminium - von schulle
Eigenschaften: leicht, relativ reuer, gute Wärmeleitfähigkeit (nimmt Wärme nicht ganz so gut auf wie Kupfer, gibt sie aber schneller ab), Korrosionsarm
Einsatz: Casebau, Halterungen, Kühler
Verarbeitung: Kann als Blech leicht gebogen werden; Kann durch Eloxieren eingefärbt oder mit Grafiken/Schriftzügen versehen werden
[bitte noch Tipps und Links zur Verarbeitung, z.B. was beim Bohren, Fräsen, Sägen wichtig ist]
[Dieser Artikel oder Abschnitt ist unvollständig.
Hilf Doc-Seiner-Sammlung bitte, indem du ihn erweiterst und jetzt vervollständigst!  Siehe auch: „Lückenhaft“.]



Profile - Metall-Profile und Profilleisten - von arjan99
Eigenschaften: stabil; leicht zu bearbeiten (sägen, feilen)
Einsatzmöglichkeiten: zum Aufbau tragender Strukturen (z.B. Radi-Halterung, Grundgerüst für Case-Cons); Bau von Laufwerkshalterungen; Stabilität von Cases verstärken, wenn original vorhandene Strukturen ungünstig angebracht sind; Regale, kleine Tische und Schränke
Verarbeitung: einzelne Teile rechtwinklig zusammengefügt und durch Schrauben oder Nieten fixiert
Nachteile: Sind leider (im Fall von Stahl) schwer und im Fall von Alu recht teuer.


Distanzrollen (Kunsstoff oder Metall) - von arjan99
Können verwendet werden, wenn ein MoBo-Schlitten nicht verfügbar ist oder nicht zum Gesamtkonzept passt. Eignen sich auch als Durchführhilfe für Schrauben und Nägel und natürlich auch zu dem wo sie eigentlich da sind: Montage von elektronischen Schaltungen mit gleichzeitigem Abstand zu anderen Platinen oder zu Metallteilen (z.B. Case-Boden)
Vorteile: Extrem billig, beliebig zuschneidbar, auch teilbar und für andere Zwecke missbrauchbar :D , stabil


MDF - Mitteldichte Holzfaserplatte - von payne7
- Eigenschaften: leicht zu verarbeiten, wirkt leicht wärmedämmend, günstig, stabil, vielseitig einsetzbar
- Verwendung: Casecons, Unterteilungen im Gehäuse (z.B. doppelter Boden), Gehäusefront
- Verarbeitung: Lackieren: Immer zuerst grundieren und Kanten vermeiden (lieber abrunden, da der Lack schnell aufgesaugt wird, sodass trotz Grundierung der Lack an den Kanten einfach verschwindet). Man kann die Oberfläche auch einfach mit Sprühspachtel verschließen.
[Dieser Artikel oder Abschnitt ist unvollständig.
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Kupferlackdraht - von arjan99
Primär dazu gedacht Spulen und Transformatoren zu bewickeln, eignet sich diese spezielle Art von Draht wegen der dünnen Lackisolation sehr gut um Dinge "unsichtbar" zu verdrahten. z.B. in Windowkits eingelassene Lüfter oder LEDs scheinen durch einen dünnen, kaum sichtbaren Draht vollkommen ohne Strom zu leuchten :yes: Mehrere dieser Drähte zusammengedreht ergeben ein extrem dünnes und dennoch vielpoliges Kabel z.B. für Steueraufgaben.
Weil die Lackisolation bei hohen Temperaturen verbrennt, kann man diesen Draht ganz normal löten, als wäre es normaler Kupferdraht.
Nachteile sind nur der verglichen mit normaler Litze hohe Preis, die niedrige Spannungsfestigkeit der Isolation und die Gefahr von Drahtbrüchen direkt an der Lötstelle. Um letzteres zu vermeiden sollte man an der Lötstelle ein wenig Heißkleber einsetzen (nicht zu viel). Heißkleber hat die Eigenschaft selbst nach Aushärtung noch elastisch zu bleiben und damit den Draht etwas zu entlasten.


Heißkleber - von arjan99
Schlechte Haftung auf glatten Oberflächen(Metalle, Duroplaste), am besten geeignet für thermoplastische Kunststoffe, Papier, Pappe, Holz, etc.
Recht billig in Stangenform zu bekommen und Verarbeitung bequem per Heißklebepistole. Die meisten erhältlichen Klebersorten sind UV-aktiv, können also als stilvolle Deko eingesetzt werden.
Die unverarbeiteten Stäbe können zusammen mit LEDs als effektvolle Gehäusebeleuchtung eingesetzt werden.
Der Kleber eignet sich auch hervorragend als Schutz für an Platinen angelötete Drähte. Ein Klecks Heißkleber und die Drähte können nicht mehr so leicht abbrechen oder reißen :cool:


tape/klebefolien: - von Wolf
eignet sich hervorragend fuer notloesungen, zur kabelfixierung, als spachtel oder lackierhilfe, zum abisolieren, als optische verzierung oder zum schonen vom bestimmten stellen (display, lack an stellen wo man nachher rumfingert oder wo schnell kratzer reinkommen)
doppelseitiges klebeband kann vibrationsgeraeusche abschalten!
dieses oberteure 35 euro fuer 40 meter tape aus dem baumarkt kann man auch mal (an bestimmten stellen) ruhig als tragendes element nutzen (wenn man es nachher lackiert).
aus dem zeug mache ich auch meine kabelvebindungen...
verzwirbeln, drueberloeten und dann damit abisoliern! ist stabiler kleiner und hat weniger wiederstand als jede luesterklemme!
(laesst sich dann auch mit nem edding in die farbe des kabels bringen)


holz (allgemein): - von Wolf
super zu verarbeitender rohstoff!
eignet sich fuer alles ausser an stellen die oefter auf und zu geschraubt werden, da leiert "das gewinde" sehr schnell aus.
man sollte allerdings mit stecheisen, hobel und diversen saege und schleifgeraeten umgehen koennen, ohne fingergefuehl ist da ausser pfusch nix zu holen.
haelt auch keine all zu hohen temperaturen aus ohne zu verkohlen.
holz ist teuer!
aber laesst sich besser, und kunstvoller verarbeiten als alle anderen materiallien! (meine meinung)


stahlblech: - von Wolf
daraus sind die alten computergehaeuse gemacht! es ist schwerer, stabiler und haerter..
mit der stichsaege schwer zu saegen das saegeblatt nutzt sich schnell ab!
auch bohrer haben probleme mit dem zeug... (nutzen sich auch sehr schnell ab)
als gehaeuse grundgeruest ist sowas super!


normaler kunststoff: - von Wolf
aehnlich zu bearbeiten wie holz!
nur das man nicht zu schnell saegen darf weil einem das zeug dann wegschmilzt...
was stecheisen und feilen angeht ist es genauso wie bei holz.
beim schmiergelpapier das selbe!
schrauben sind auch so wie bei holz...
elektronische schleifmaschienen wuerde ich nciht empfehlen weil man auch per hand das zeug wie butter bearbeiten kann!


kleber:
fuer alles: 2 komponenten kleber
fuer holz: leim
fuer plastik: bitte ausfuellen
fuer metall: bitte ausfuellen
fuer plexiglas: bitte ausfuellen

edit: 19.05.2008, 17:11


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PostIcon Geschrieben: 13.01.2007, 19:35 Skip to the previous post in this topic. Skip to the next post in this topic. Ignore posts   QUOTE

hm ok wenn man sich so äußern darf :D

plexi hätte ich auch machen können... von anderen materialien hab ich leider nicht viel/kaum ahnung... deswegen schreib ich auch nix

interesse hätte ich an gfk

also wenn sich jemand damit auskennt :) bitte posten :yes:
Beitrag Nummer: 3
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PostIcon Geschrieben: 14.01.2007, 19:44 Skip to the previous post in this topic. Skip to the next post in this topic. Ignore posts   QUOTE

wäre sinnvoll wenn ein admin das sticky macht

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Die Feder ist mächtiger als das Schwert, aber nur, wenn Chuck Norris die Feder hält.
Beitrag Nummer: 4
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done.

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Beitrag Nummer: 5
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PostIcon Geschrieben: 15.01.2007, 15:22 Skip to the previous post in this topic. Skip to the next post in this topic. Ignore posts   QUOTE

dann mach ma was zu :D

ALU
EIgenschaften: leicht (zu verarbeiten/gewicht), Gute wärmeleitfähigkeit, Korosionsarm.
Einsatz: Casebau, halterungen, kühler,
Verarbeitung:
leicht zu biegen, sägen, dremeln

zudem vielfältige möglichkeiten beim elexieren- zB färben, oder schrift drauf elexieren [mögliche links zu tuts]

nachteile: teuer


mach was draus :;):


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PostIcon Geschrieben: 15.01.2007, 16:27 Skip to the previous post in this topic. Skip to the next post in this topic. Ignore posts   QUOTE

Senf dazugeb:
Metall-Profile und Profilleisten:

Sind sehr stabil und leicht zu bearbeiten (sägen feilen)
Eignen sich sehr gut zum Aufbau tragender Strukturen (z.B. Radi-Halterung, oder Grundgerüst für Case-Cons). Eignen sich auch sehr gut zum Bau von Laufwerkshalterungen oder um die Stabilität von Cases zu verstärken, wenn original vorhandene Strukturen ungünstig angebracht sind.
Kann man auch zum Bau anderer Sachen, wie Regale, und kleine Tische und Schränke verwenden :yes:

Bevorzugte Art der Verwendung: einzelne Teile rechtwinklig zusammengefügt und durch Schrauben oder Nieten fixiert.
Sind leider (im Fall von Stahl) schwer und im Fall von Alu recht teuer.

Distanzrollen (Kunsstoff oder Metall):

Können verwendet werden, wenn ein MoBo-Schlitten nicht verfügbar ist oder nicht zum Gesamtkonzept passt. Eignen sich auch als Durchführhilfe für Schrauben und Nägel und natürlich auch zu dem wo sie eigentlich da sind: Montage von elektronischen Schaltungen mit gleichzeitigem Abstand zu anderen Platinen oder zu Metallteilen (z.B. Case-Boden)

Vorteile: Extrem billig, beliebig zuschneidbar, auch teilbar und für andere Zwecke missbrauchbar :D , stabil

Nachteile: Keine bekannt


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PostIcon Geschrieben: 16.01.2007, 23:03 Skip to the previous post in this topic. Skip to the next post in this topic. Ignore posts   QUOTE

mir is eben mal was aufgefallen
Zitat
Aluminium
Eigenschaften: leicht, relativ reuer,

soll bestimmt teuer heißen


MDF - Pressholz

Sehr leicht zu verarbeiten, da eig jeder holzwerkzeuge hat.
Leider schwer, und keinerlei wäreleitend. sehr billig und satbil. leicht zu lackieren

einsatz: relativ wenig, eher zum case/conbau oder off-mod ^^ schrankbau

joa mehr matieralien fällen mir nichma ein :uhoh:


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PostIcon Geschrieben: 17.01.2007, 08:18 Skip to the previous post in this topic. Skip to the next post in this topic. Ignore posts   QUOTE

ich wüßte noch was zu plexi recht gerne. kann man das mit nem föh rund biegen? also auf was rundes legen, erhiten, drücken und dann hab ich ja theoretisch die form. funktioniert das denn?

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PostIcon Geschrieben: 17.01.2007, 09:11 Skip to the previous post in this topic. Skip to the next post in this topic. Ignore posts   QUOTE

mit so nem heisluftföhn zum lacke entfernen schon aber nicht mit nem harrföhn!!

edit: nachdem mein chromecase projekt in die hose gegangen ist werd ich mein nächses con dann auf gfk machen hab da auch shcon knonkrete vorsstellungen und werd dan em doc meine erfahrungen mit zeuchs berichten


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hier könnte eine Signatur stehen
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PostIcon Geschrieben: 22.01.2007, 20:20 Skip to the previous post in this topic. Skip to the next post in this topic. Ignore posts   QUOTE

also ich schreibe mal etwas zu plexiglas(acryl)

bei der verarbeitung sollte folgendes beachtet werden
• das material nicht auf den kanten aufsetzen
• die schutzfolie erst nach der bearbeitung abmachen
• schrauben nicht zu fest anziehen(einriss gefahr)
• kunststoffunterlagsscheiben würde ich verwenden


und einen ganz gute tip von mir
wenn ihr plexiglas biegen möchtet oder stangen material verformen wollt

legt es wenn ihr die möglichkeit habt

IN HEISSEN ÖL

dadurch kann es gebogen werden ohne zubrechen
und eine blasen bildung wie zb mit dem heisluftfön wird somit vermieden !!!

und für alle die noch ncht genug haben !!:D :D

VERARBEITUNGS HINWEISE


:yes:  :yes:  :yes:  :yes:


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XP
ASRock 939DUAL-VSTA
AMD 64 4000(3426)
1024 MB
ATI X1600PRO
Silicon Image SiI 0680
Maxtor 6Y080L0 80GB
ST380011A 80GB
Maxtor 6 L200P0
NEC DVD-RW
ND-3520A
HLCD-RW GCE-8320B
LITE-ON LTR-52327S

LÄUFT UND LÄUFT
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PostIcon Geschrieben: 01.02.2007, 14:34 Skip to the previous post in this topic. Skip to the next post in this topic. Ignore posts   QUOTE

Zitat (Dr. Dünnpfiff @ 16.01.2007, 20:06)
Vielleicht könnte ja jemand was über MDF oder ähnlich hölzernes machen :)

nun gut ich erbarme mich  :D

vorteile:

günstig

gut zu verarbeiten

man kann fast alles basteln

stabil


nachteile:

man braucht wirklich sehr feines schleifpapier wenn man flächen grade hinkriegen will weil mit einmal schleifen schon viel weg ist

sehr staubig beim bohren schneiden etc.

beim lackieren IMMER zuerst grundierung drauf, kanten vermeiden lieber abrunden da mdf lack sehr gut aufsaugt so das man, obwohl man grundiert hat, der lack an den kanten einfach verschwindet. möglichkeit ist auch einfach überall bissel sprühspachtel draufzumachen



das is denk ich natürlich nicht alles, aber alles was mir grad so einfällt  :)

e: oops schulles beitrag nich gesehen peinlich peinlich... aber trotzdem sind dies einige neue punkte


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Beitrag Nummer: 12
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@mdf:

sehr stabil senkrecht zu der pressung
aber mit der ebene der pressung sehr bruch- / reiß- und aufplatzgefährdet
Beitrag Nummer: 13
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PostIcon Geschrieben: 01.02.2007, 15:28 Skip to the previous post in this topic. Skip to the next post in this topic. Ignore posts   QUOTE

ich tipp0r nachher was zu gfk. muss aber eben erstmal weg :D

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Alles ist möglich. Unmögliches dauert nur etwas länger!
Beitrag Nummer: 14
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PostIcon Geschrieben: 01.02.2007, 17:43 Skip to the previous post in this topic. Skip to the next post in this topic. Ignore posts   QUOTE

GFK (Glasfaserverstärkter Kunststoff)
- Eigenschaften:
Aus 2 Komponenten bestehend
- Einsatzmöglichkeiten:
Zum Erstellen von Abdrücken, Reparatur schwierigster Formen
- Verarbeitung:
Bei der Verarbeitung wird zuerst eine Matte aus Glasfasern verlegt. Diese gibt es in verschiedenen größen und Struckturen. Auch die Dicke der einzelnen Fasern ist weit gefächert. Wenn die Matte in die benötigte Form und Position gebracht wurde mischt man einem Epoxydharz den Härter unter und verteilt diesen großzügig auf der Matte. Diese sollte komplett durchtränkt sein um größt mögliche Stabilität zu erzielen. Nach ein paar Stunden ist der Harz ausgehärtet und mit der Glasfasermatte verbunden.
Nach dem Aushärten lässt sich das Konstruckt nicht mehr in der Form verändern allerdings noch sägen, schleifen, bohren und jegliche andere Art von spanender Bearbeitung unterziehen. Auch lackieren kann man die bearbeitete Stelle problemlos.

Folgendes solltet ihr bei der Verarbeitung beachten:
- Arbeitet mit Handschuhen und alten Klamotten: Der Harz lässt sich schwer von den Händen und noch schwerer aus der Kleidung entfernen.
- Schutbrille: Ihr solltet auch eine Schutzbrille tragen da Spritzer und Dämpfe beim aushärten die Augen reizen könnten.
- Arbeitet mit Unterlage: Ihr solltet auch auf Arbeitunterlagen arbeiten. Wenn ihr den Esstisch eurer Eltern versaut bin ich nicht schuld :D
- Arbeitet in gut belüfteten Räumen: Die Dämpfe, welche beim Aushärten entstehen, sind schädliche für eure Atemwege. Ihr solltet während des Aushärtens das Fenster offen halten oder gleich draussen arbeiten. Es stinkt und verursacht derbe Kopfschmerzen.
-Tutorials:
Es sind keine Tutorials bekannt
-Sonstiges:
Die Dosierung Härter/Harz könnt ihr meist auf der Dose des Harzes ablesen. Je mehr Härter ihr verwendet um so schneller wird der Harz hart. Bei zuwenig Härter dauert es unter Umtständen mehrere Tage bis der Harz ausgehärtet ist.

Ihr solltet GFK nicht mit CFK (Kohlefaser Kunststoff) verwechseln. CFK ist noch stabiler und leichter als GFK lässt isch für Normalsterbliche aber nicht verarbeiten da er bei ca 600°C gebacken werden muss.



Was hält der Onkel davon?


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Alles ist möglich. Unmögliches dauert nur etwas länger!
Beitrag Nummer: 15
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PostIcon Geschrieben: 01.02.2007, 22:42 Skip to the previous post in this topic.  Ignore posts   QUOTE

Zitat
Je mehr Härter ihr verwendet um so schneller wird der Harz hart. Bei zuwenig Härter dauert es unter Umtständen mehrere Tage bis der Harz ausgehärtet ist.


Das gilt nur für UP-Laminierharze, nicht für EP-Laminierharze. Wichtig ist, dass man nicht zuviel auf einmal anmischt, sonst schmilzt einem glatt der Mischbecherboden weg. Auch gut zu wissen: Auf PU und PP haftet das (EP?)Laminierharz nicht, also Mischwanne und Mischbecher aus diesem Material zum wiederbenutzen verwenden.

Zitat
Ihr solltet GFK nicht mit CFK (Kohlefaser Kunststoff) verwechseln. CFK ist noch stabiler und leichter als GFK lässt isch für Normalsterbliche aber nicht verarbeiten da er bei ca 600°C gebacken werden muss.


CFK kann man auch ohne verbacken herstellen. Es ist dann nicht so stabil, aber sicher immer noch stabiler als GFK. Ansonsten wird es genauso verarbeitet wie GFK.

Irgendwo sollte man noch erwähnen, dass Hinterschneidungen idR nicht möglich sind. Falls ihr noch mehr dazu schreiben wollt, im R-G-Handbuch gibt es massenhaft Hinweise zur Verarbeitung von Faserverbundwerkstoffen.


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DIY: Frästisch für die Oberfräse
55 Antworten seit 12.01.2007, 18:28 < Älteres Thema | Neueres Thema >

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